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Mythen·Kosmetik

Sonnenschutz: Menge und Nachcremen sind entscheidend

Ein hoher LSF hilft, doch Menge und Anwendung zählen mit. Fünf Mythen im Faktencheck zeigen, wie Sie Sonnenbrand und Lichtalterung mit einer einfachen Routine vorbeugen.


· 9 Min. Lesezeit

Inhalt
  1. Ein höherer LSF hilft, doch die Menge entscheidet mit
  2. Beim Aufenthalt draußen gehört Nachcremen dazu
  3. Auch dunkle Haut profitiert von passendem Sonnenschutz
  4. Make-up mit LSF ist meist nur eine Ergänzung
  5. Wasserfest heißt nicht ganztags geschützt
  6. Fazit
  7. Häufige Fragen
  8. Quellen

Kurz gesagt

  • Ein hoher LSF ist hilfreich, ersetzt aber keine ausreichende Crememenge.
  • Cremen Sie draußen etwa alle zwei Stunden und nach Baden, starkem Schwitzen oder Abtrocknen nach.
  • Täglicher Sonnenschutz hilft, lichtbedingter Hautalterung vorzubeugen.

Ein höherer LSF hilft, doch die Menge entscheidet mit

LSF 50 bietet einen echten Zusatzschutz gegenüber LSF 25, hält aber nicht doppelt so viel UVB-Strahlung ab. Bei voller Prüfmenge gelangt mit dem höheren Faktor nur noch etwa halb so viel sonnenbrandwirksame UVB-Strahlung durch den Schutzfilm. Ein kleiner Abstand der Prozentwerte kann deshalb einen wichtigen Unterschied machen.1,3

Dieser Vergleich gilt nur für die geprüfte Auftragsmenge. Im Alltag entscheiden außerdem Lücken im Film, Reibung und die tatsächlich verwendete Portion darüber, wie viel Schutz ankommt. Dünn verteilte Sonnencreme erreicht oft deutlich weniger als den ausgewiesenen LSF; ein hoher Faktor ist deshalb eine Reserve, kein Ersatz für reichliches Auftragen.2

Der LSF beschreibt vor allem den Schutz vor Sonnenbrand durch UVB. UVA dringt tiefer ein und trägt zur Hautalterung bei; ein hoher LSF allein beschreibt diesen Bereich nicht vollständig. Achten Sie deshalb zusätzlich auf das UVA-Zeichen im Kreis, das einen zum LSF passenden Mindestschutz kennzeichnet.3

Ein breit schützendes Produkt mit hohem LSF ist für den Alltag eine praktische Wahl, wenn Sie Zeit draußen verbringen. Bei sehr heller Haut, intensiver Sonne oder längerem Aufenthalt im Freien kann ein sehr hoher Faktor zusätzliche Reserve bieten. Kleidung, Schatten und eine Kopfbedeckung ergänzen die Creme, statt mit ihr zu konkurrieren.1

Fünf Mythen auf einen Blick
Fünf Sonnenschutz-Mythen und ihre KorrekturenLSF 50 hält rechnerisch etwa 98 Prozent statt 96 Prozent bei LSF 25 ab. Nachcremen, Schutz auch für dunkle Haut, ausreichende Menge unter Make-up und erneutes Auftragen nach dem Baden gehören zur Anwendung.Fünf Mythen auf einen BlickDer MythosWas stimmtLSF 50 = doppelt so gut wie 2598 % statt 96 % UVB-SchutzReststrahlung etwa halbiert.Einmal morgens reichtIm Freien etwa alle 2 h erneuernZusätzlich nach Filmverlust.Dunkle Haut braucht nichtsAuch dunkle Haut profitiertLichtalterung und Flecken vorbeugen.Make-up mit LSF genügtZuerst die volle SonnenschutzmengeMake-up ist meist zu dünn aufgetragen.Wasserfest heißt ganztagsNach Baden und Abtrocknen erneuernDer Film bleibt nicht unverändert.UVB-Werte: rechnerische Näherung bei gleichmäßiger Prüfmenge.
Die Gegenüberstellung zeigt, welche einfachen Schritte den Sonnenschutz im Alltag verbessern.
LSF und abgehaltene UVB-Strahlung
LSF 15+93,3 %LSF 30+96,7 %LSF 50+98 %LSF 50++98,3 %
Die Näherung (1 − 1/LSF) × 100 zeigt den abgehaltenen sonnenbrandwirksamen UVB-Anteil bei Prüfmenge, wobei 50+ mit dem Mindestprüfwert 60 als Untergrenze berechnet ist.

Beim Aufenthalt draußen gehört Nachcremen dazu

Morgendliches Eincremen ist ein guter Start, deckt einen langen Tag draußen jedoch nicht allein ab. Während Sie draußen sind, sollten Sie etwa alle zwei Stunden nachcremen und zusätzlich nach dem Schwimmen, starkem Schwitzen oder Abtrocknen. Ein Handtuch kann den Schutzfilm schon lange vor der nächsten planmäßigen Runde abtragen.1

Nachcremen ersetzt verlorenen oder ungleichmäßig gewordenen Schutz. Die bereits erhaltene UV-Dosis bleibt dabei bestehen; ein erneuter Auftrag verlängert die verträgliche Sonnenzeit also nicht beliebig. Orientieren Sie Ihre Zeit draußen deshalb auch an Schatten, Kleidung und der Intensität der Sonne.1

Täglicher Sonnenschutz ist eine gut belegte Basis, um lichtbedingter Hautalterung vorzubeugen. In einer randomisierten Langzeitstudie nahm die gemessene Hautalterung bei täglicher Anwendung weniger zu als bei Anwendung nach eigenem Ermessen. Das ist ein gutes Argument für Vorbeugung, nicht für das Verschwinden vorhandener Falten.4

Ein fester Platz neben Ihrer Morgenpflege macht den ersten Auftrag leichter zur Gewohnheit. In geschlossenen Räumen ohne nennenswerte Sonnenexposition müssen Sie dagegen nicht schematisch weitercremen. Entscheidend sind die tatsächlich unbedeckten, der UV-Strahlung ausgesetzten Hautstellen und die Zeit im Freien – nicht die Uhr allein.1

Nachcremen folgt Zeit und Aktivität
Zeitleiste für das Auftragen und NachcremenVor dem Aufenthalt draußen großzügig auftragen, währenddessen etwa alle zwei Stunden erneuern und zusätzlich nach Schwimmen, starkem Schwitzen oder Abtrocknen nachcremen, auch wenn dies früher geschieht.Auftragen, erneuern, weiter schützenFür längere Aufenthalte im Freien.Vor dem RausgehenNach etwa 2 hNach dem Schwimmenoder AbtrocknenGroßzügigauftragenSchichterneuernErneuteincremenPackungshinweis beachtenSolange Sie draußen sindBei Bedarf schon früherNach Baden, starkem Schwitzen oder Abtrocknen auch früher erneuern.
Der Zeitabstand gilt für Aufenthalte draußen, während Baden, starkes Schwitzen und Abtrocknen einen zusätzlichen Auftrag nötig machen.

Auch dunkle Haut profitiert von passendem Sonnenschutz

Mehr Melanin bedeutet einen höheren natürlichen Schutz vor Sonnenbrand. Dunkle Haut ist deshalb aber nicht vollständig vor UV-bedingten Veränderungen geschützt: Auch bei ihr können sich ungleichmäßige Pigmentierung und Zeichen der Lichtalterung entwickeln. Wer seltener rot wird, erhält damit keinen verlässlichen Maßstab für die insgesamt aufgenommene Strahlung.5

Für den Alltag lohnt sich ein UVA- und UVB-Schutz, der ohne störenden Film auf der Haut bleibt. Gerade bei dunklen Hauttönen kann ein sichtbarer Weißschleier die Anwendung unattraktiv machen. Transparente Rezepturen oder passend getönte Produkte erleichtern es, die notwendige Menge tatsächlich zu verwenden.1,5

Bei einer Neigung zu Pigmentflecken kann neben UV auch sichtbares Licht eine Rolle spielen. Versuche zeigen, dass es bei dunkleren Hauttypen länger anhaltende Pigmentierung auslösen kann. Getönter Sonnenschutz mit Eisenoxiden brachte bei Melasma, einer Form fleckiger Überpigmentierung, einen Zusatznutzen zur eingesetzten Behandlung. Das spricht für ergänzenden Lichtschutz, lässt sich aber nicht auf jede Tönung übertragen.6,7

Probieren Sie bei einer Tönung möglichst aus, ob sie in ausreichender Menge zu Ihrem Hautton passt. Für Stellen ohne Pigmentprobleme muss die Pflege nicht automatisch getönt sein. Ein angenehm zu tragender, breit schützender Sonnenschutz ist bereits ein sinnvoller Schritt – auch wenn Sie noch nie einen ausgeprägten Sonnenbrand hatten.5

Make-up mit LSF ist meist nur eine Ergänzung

Make-up mit LSF kann zum Schutz beitragen, wird aber meist nur als dünne Farbschicht aufgetragen. Die LSF-Prüfung arbeitet dagegen mit 2 mg/cm²; in dieser Menge ist eine getönte Grundierung oft deckender als gewünscht. Die Aufschrift gilt für die geprüfte Menge, nicht automatisch für einen Hauch Produkt.1,2

Tragen Sie deshalb zuerst einen Sonnenschutz gleichmäßig auf und lassen Sie den Film kurz antrocknen, bevor Make-up folgt. Rechnen Sie die Lichtschutzfaktoren verschiedener Schichten nicht zusammen. Eine getönte Sonnencreme kann beide Aufgaben übernehmen, wenn Sie davon die volle Sonnenschutzmenge verwenden.1,2

Als Merkhilfe können Sie für Gesicht und Hals die Zwei-Finger-Regel nutzen: Ziehen Sie je einen durchgehenden Cremestrang über Zeige- und Mittelfinger. Das ist eine grobe Orientierung, kein Messverfahren, denn Fingerlänge, Tubenöffnung und Konsistenz verändern die Menge. Denken Sie zusätzlich an Ohren, Haaransatz und andere freiliegende Ränder.2

Ob mineralische oder sogenannte chemische Filter enthalten sind, ist für die nötige Auftragsmenge nicht entscheidend. Beide nehmen überwiegend UV-Strahlung auf und wandeln ihre Energie um; mineralische Filter streuen zusätzlich einen kleineren Teil. Wie angenehm sich ein Produkt verteilt oder ob es weißelt, hängt stark von der gesamten Rezeptur ab, nicht nur von der Filtergruppe.8

Zwei Finger als grobe Mengenhilfe
Auftragsmenge und Zwei-Finger-RegelDie Prüfmenge beträgt zwei Milligramm pro Quadratzentimeter. Zwei durchgehende Cremestränge auf Zeige- und Mittelfinger dienen als grobe Orientierung für Gesicht und Hals. Dafür werden ungefähr ein bis zwei Gramm benötigt, für fast ganz unbedeckte Erwachsene ungefähr dreißig bis vierzig Gramm.Die Menge macht den SchutzPrüfmenge: 2 mg/cm²Je ein durchgehender Strangüber Zeige- und Mittelfinger.Gesicht + Halsgrob 1–2 geinschließlich ÜbergängenErwachsenen-Körperetwa 30–40 gfür fast ganz unbedeckte HautGrobe Richtwerte: Körpergröße, Fingerlänge und Tubenöffnung verändern die Menge.
Die Zwei-Finger-Regel ist eine grobe Merkhilfe für Gesicht und Hals, während sich die Körpermenge auf fast ganz unbedeckte Erwachsene bezieht.
Strahlenarten und Filter verständlich eingeordnet
AspektWirkprinzip und KennzeichenTexturFür wen
UVB-Schutz / LSFUVB löst vor allem Sonnenbrand aus; der LSF beschreibt den Schutz davor.Der LSF lässt sich nicht am Hautgefühl erkennen.Für alle Hauttöne bei UV-Exposition; hohe Schutzstufen bieten zusätzliche Reserve.
UVA-Schutz / UVA im KreisUVA trägt zu Lichtalterung und Pigmentveränderungen bei; das Kreiszeichen steht für einen UVA-Schutzfaktor von mindestens einem Drittel des LSF.Nicht an Farbe oder Konsistenz erkennbar.Ergänzt den UVB-Schutz für alle Hauttöne und ist bei Pigmentflecken besonders relevant.
Mineralische FilterZinkoxid und Titandioxid absorbieren überwiegend UV-Strahlung und streuen einen kleineren Anteil.Können weißeln; moderne oder getönte Rezepturen können den sichtbaren Film mindern.Eine Möglichkeit bei empfindlicher Haut; die gesamte Rezeptur entscheidet über die Verträglichkeit.
Organische („chemische“) FilterAbsorbieren UV-Strahlung und wandeln deren Energie überwiegend in Wärme um.Transparente, leichte Rezepturen sind möglich, ebenso reichhaltige Cremes.Bei Wunsch nach wenig Weißschleier; Auswahl ebenfalls nach Hautgefühl und Gesamtformulierung.
UVA und UVB beschreiben Strahlung, während mineralisch und organisch die eingesetzten Filter unterscheiden.

Wasserfest heißt nicht ganztags geschützt

Wasserfeste Produkte sind für Schwimmen, Sport und schweißtreibende Tage eine praktische Wahl. Die Angabe beschreibt, dass unter festgelegten Testbedingungen nach Wasserkontakt noch Schutz vorhanden ist. Sie bedeutet weder, dass der gesamte Schutz unverändert bleibt, noch dass ein Handtuch die Cremeschicht nicht abtragen kann.1

Planen Sie nach dem Baden und Abtrocknen deshalb eine neue, großzügige Schicht ein, bevor es wieder in die Sonne geht. Dasselbe gilt nach starkem Schwitzen oder wenn Kleidung viel Creme abgerieben hat. Eine wasserfeste Rezeptur macht diese Routine verlässlicher, ersetzt sie aber nicht.1

Bei fettiger Haut fühlen sich leichte Fluide oder Gele oft angenehmer an, bei trockener Haut eher pflegende Cremes. Empfindliche Haut profitiert häufig von einer duftstofffreien, reizarmen Formulierung; mineralische Filter sind dabei eine Möglichkeit, keine Garantie für bessere Verträglichkeit. Für Kinder zählen hoher Schutz, eine unkomplizierte Anwendung und besonders Kleidung und Schatten.1

Wenn eine Sonnencreme klebt oder mit der übrigen Pflege krümelt, lohnt sich eine andere Textur statt einer kleineren Portion. Moderne Produkte können zugleich angenehm und wirksam sein; die passende Formulierung erleichtert vor allem die regelmäßige Anwendung. Entscheidend bleiben ein vollständiger Schutzfilm und eine Routine, die zu Ihrem Alltag passt.

Die Textur darf zu Ihrer Haut passen
Haut / AnwendungOft angenehme TexturWorauf Sie achten können
Fettige HautLeichtes Fluid oder Creme-GelEine wenig fettende Rezeptur kann angenehmer sein; entscheidend ist das Hautgefühl mit der vollen Portion.
Trockene HautPflegende Creme oder reichhaltige LotionFeuchthaltemittel wie Glycerin und pflegende Lipide können das Spannungsgefühl vermindern.
Empfindliche HautDuftstofffreie Creme oder LotionAlkoholreiche Fluide können brennen; zunächst kleinflächig ausprobieren, denn die Filterart allein entscheidet nicht über die Verträglichkeit.
KinderGut verteilbare Creme oder Milch, beim Baden wasserfestLSF 50 oder 50+ mit UVA-Schutz ist eine praktische Wahl; Kleidung, Kopfbedeckung und Schatten ergänzen ihn, bei Babys stehen Schatten und bedeckende Kleidung im Vordergrund.
Diese Orientierung hilft bei der Auswahl einer Formulierung, die sich auch in ausreichender Menge angenehm tragen lässt.

Fazit

Sie brauchen keine komplizierte Pflegeroutine, sondern einen breit schützenden Sonnenschutz, den Sie ausreichend auftragen und bei Bedarf erneuern. Eine passende Textur, ein hoher LSF und das UVA-Zeichen machen die Auswahl übersichtlich. Regelmäßig angewendet ergänzt Sonnencreme Kleidung und Schatten – und hilft, lichtbedingter Hautalterung vorzubeugen.

Häufige Fragen

Brauche ich in Innenräumen Sonnenschutz?

Ohne nennenswerte UV-Exposition ist Nachcremen nach festem Zeitplan nicht erforderlich. Sitzen Sie längere Zeit an einem sonnigen Fenster, kann UVA durch gewöhnliches Glas gelangen; ein abgeschirmter Platz oder Sonnenschutz ist dann sinnvoll.1

Welcher LSF passt zum Alltag?

Für Aufenthalte draußen ist ein breit schützendes Produkt ab LSF 30 eine praktische Basis. Bei heller Haut, intensiver Sonne oder langer Zeit im Freien ist LSF 50 oder höher sinnvoll. Achten Sie zusätzlich auf den UVA-Schutz und eine ausreichende Menge.1,3

Bei Hauterkrankungen oder wiederkehrenden Unverträglichkeiten ist eine individuelle Beratung zur Produktauswahl sinnvoll.

Quellen

  1. Sander M, Sander M, Burbidge T, Beecker J (2020). The efficacy and safety of sunscreen use for the prevention of skin cancer. CMAJ 192(50):E1802–E1808. DOI 10.1503/cmaj.201085
  2. Petersen B, Wulf HC (2014). Application of sunscreen – theory and reality. Photodermatology, Photoimmunology & Photomedicine 30(2–3):96–101. DOI 10.1111/phpp.12099
  3. Europäische Kommission (2006). Empfehlung der Kommission vom 22. September 2006 über die Wirksamkeit von Sonnenschutzmitteln und diesbezügliche Herstellerangaben. Amtsblatt der Europäischen Union L 265:39–43. Quelle
  4. Hughes MCB, Williams GM, Baker P, Green AC (2013). Sunscreen and prevention of skin aging: a randomized trial. Annals of Internal Medicine 158(11):781–790. DOI 10.7326/0003-4819-158-11-201306040-00002
  5. Agbai ON, Buster K, Sanchez M, Hernandez C, Kundu RV, Chiu M, Roberts WE, Draelos ZD, Bhushan R, Taylor SC, Lim HW (2014). Skin cancer and photoprotection in people of color: a review and recommendations for physicians and the public. Journal of the American Academy of Dermatology 70(4):748–762. DOI 10.1016/j.jaad.2013.11.038
  6. Mahmoud BH, Ruvolo E, Hexsel CL, Liu Y, Owen MR, Kollias N, Lim HW, Hamzavi IH (2010). Impact of long-wavelength UVA and visible light on melanocompetent skin. Journal of Investigative Dermatology 130(8):2092–2097. DOI 10.1038/jid.2010.95
  7. Castanedo-Cazares JP, Hernández-Blanco D, Carlos-Ortega B, Fuentes-Ahumada C, Torres-Álvarez B (2014). Near-visible light and UV photoprotection in the treatment of melasma: a double-blind randomized trial. Photodermatology, Photoimmunology & Photomedicine 30(1):35–42. DOI 10.1111/phpp.12086
  8. Cole C, Shyr T, Ou-Yang H (2016). Metal oxide sunscreens protect skin by absorption, not by reflection or scattering. Photodermatology, Photoimmunology & Photomedicine 32(1):5–10. DOI 10.1111/phpp.12214